LiveZilla Live Chat Software

Lynn Lahmann wohnhaft in Hämelerwald

 

 

Mein Weg ins Leben
Ich wurde am 17.12.2009 in Hannover in der Medizinischen Hochschule Hannover geboren. Meine Mama lag schon ab der 25. Schwangerschaftswoche 9.Wochen am Wehenhemmer, da ich schon heraus wollte. In der Zeit musste Mama viele Untersuchungen machen lassen, da den Ärzten mein flaches Nasenbein auf dem Ultraschall nicht gefiel. Es war immer der Verdacht des Down-Syndroms da… Nachdem der Wehenhemmer nach 9 Wochen abgestellt wurde, hat es nur noch wenige Stunden gedauert und ich war auf der Welt.Leider hatte ich Anpassungsschwierigkeiten, so dass ich auf der Intensivstation beatmet wurde. Nach ein paar Tagen habe ich eine Beatmungsbrille bekomme. Ernährt wurde ich über eine Magensonde. Mama , Papa und meine große Schwester Lia haben mich jeden Tag im Krankenhaus besucht und sich den ganzen Tag um mich gekümmert egal ob Weihnachten und Silvester war.

Mein Körper zeigte einige Auffälligkeiten auf, wie die Vier - Finger - Furche, kleine zusammengerollte Ohren und noch immer der viel zu flache Nasenrücken. Die Ärzte machten eine Blutuntersuchung und es stand fest, dass ich eine Behinderung habe. In meinem 20 Chromosom sind 8% verdoppelt. Leider gibt es nur wenige bis gar keine Menschen mit diesem Chromosomdefekt. Das neue Jahr kam und viele Tage danach habe ich noch im Krankenhaus verbracht, bis ich selbständig trinken und atmen konnte. Dann wurde ich endlich entlassen.

 

Nach Entlassung fingen die Arztbesuche an. Mama ist überall mit mir hingefahren, um zu klären, was meine Auffälligkeiten sind. Meine Wirbelsäule ist komplett fehlgebildet, dazu habe ich eine Balkenanomalie (Der Balken am Gehirn ist nur klein und kurz ausgebildet). Es wurde eine Wahrnehmungsstörung herausgefunden. Da mein Kopf fehl gebildet war,habe ich nach fast endlosem Kampf mit der Krankenkasse eine Helmorthese bekommen, die ich ein halbes Jahr getragen habe. Dazu folgte ein Sitzkorsett, was mir das Sitzen beigebracht hat. Der Stehtrainer und die Orthesen sind auch jetzt noch immer nicht mein bester Freund, ich schaffe es nicht lang darin zu stehen, aber Mama stellt mich trotzdem konsequent in meine Hilfsmittel, denn nur so kann ich Muskeln
entwickeln, die ich zum Stehen brauche. Selbständig schaffe ich es leider gar nicht. Dazu habe ich als Hilfsmittel eine Rehakarre, ein Pflegebett und einen Rollstuhl. Um die gesamten Hilfsmittel mussten Mama und Papa sehr lange mit der Krankenkasse kämpfen, wobei meine Eltern einiges dazu bezahlen mussten. Auch die Medikamente, die ich nun nehme müssen Mama und Papa bezahlen, weil die Krankenkasse die Kosten dafür nicht übernimmt, obwohl es aufgrund meiner schweren Allergien keine Alternativen zu dem teurem Produkt gibt. Lange habe ich mit der Frühförderin und Krankengymnastin jeweils 2mal die Woche daran geübt, dass ich mich irgendwie vorwärts bewegen kann. Ich schob mich das erste Lebensjahr rückwärts auf dem Boden und kam so langsam aber allein woanders hin.
Seit dem ich das Sitzen mit 1 ¾ gelernt habe probiere ich mich im Zwischenversensitz vorwärts zu bewegen. Obwohl wir fast wöchentlich in ärztlicher Behandlung und auch regelmäßig vorstellig im SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) zur Behandlung und Beobachtung sind, wurde meine Schwerhörigkeit, die mittelgradig ist, erst mit 2 Jahren festgestellt. Dank meiner Hörgeräte fange ich etwas an zu sprechen und jeden Tag kommen immer mehr Wörter. Meine erste Brille bekam ich zum 1. Geburtstag, wobei die Gläser alle drei Monate stärker werden!! Nun dachten alle es würde Ruhe einkehren, aber so sollte es nicht sein. Es entwickelte sich ein starker Reflux (Rückfluss von Magensäure und Essen vom Magen in die Speiseröhre)und dadurch ständige Entzündung der Speiseröhre und des Magens.

 

Die Ärzte in Hannover trauten sich die Endoskopie (Untersuchung mit Schlauch durch die Nase durch in die Speiseröhre bis zum Magen unter Vollnarkose) nicht zu, so dass Mama mit mir 2x nach Bremen reiste. Dort wurde ich auf den "Kopf gestellt" und durch Medikamente sollte sich alles in die richtige Richtung entwickeln. Doch es kam anders: ich nahm viel ab und konnte nicht mehr Essen und Trinken, da es mir durch den Reflux sehr schlecht ging. Es wurde in Zusammenarbeit mit Bremen und der Mhh entschieden, dass ich eine PEG Sonde (Magensonde durch die Bauchdecke) bekommen sollte. Gesagt getan. Im Dezember letzten Jahres wurde ich mit der PEG versorgt. Leider musste ich mich durch die Sondiermilch dauerhaft schwallartig übergeben, so dass die PEG zur PEJ (Sonde durch die Bauchdecke bis in den Darm) verändert wurde. Durch die PEJ ist es nun möglich, dass ich ernährt werde. Die Krankenhausaufenthalte waren sehr schlimm, denn ich vertrage sogar die Narkosemittel nicht, so dass ich immer auf der Intensivstation gelandet bin. Leider habe ich sehr viele Lebensmittelallergien (Ei, Weizen, Nuss, Soja, Milch, Fisch Schweinefleisch und noch ein paar Obstsorten), worauf ich bei Gabe bestimmter Lebensmittel mit Ausschlag, Atemnot und Angeschwollen sein - bis hin zum allergischem Schock reagiere. Also kurz um gesagt hat Mama jede Menge Notfallmedikamente immer dabei, dass sie mir im Notfall helfen kann. Nicht nur die Auswahl der Lebensmittel ist entscheidend sondern auch die Konsistenz dessen. Mama oder Papa müssen alles sehr fein pürieren, da ich eine Schluckstörung habe und nicht kauen kann was dazu führt, dass ich nichts Stückiges herunter bekomme, sondern mich daran sehr stark verschlucke und würge. Leider esse ich nicht gern. Aber Mama und Papa probieren mich immer wieder dazu zu motivieren, was auch mal mit viel Überredungskunst klappt. 5x die Woche habe ich Therapien, die ich meistens gerne mitmache, um was Neues zu lernen. Das ist 1x Ergotherapie, 2x Krankengymnastik und 2x Logopädie. Dies alles erledigt Mama mit mir, so dass wir im Jahr zu Ärzten und Therapien für 9000km im Auto sitzen. Leider geht es Mama manchmal auch nicht so gut, da sie bei ihr eine Blutgerinnungsstörung und deren Folgen und 2006 die Krankheit "MS" festgestellt haben. Lia, meine große Schwester hat auch Lebensmittelallergien, andere als ich. Wie ich trägt meine Schwester auch Hörgeräte und hat eine Hüftdysplasie, die auf kurz oder lang auch operiert werden muss. Papa und Mama teilen sich meist den "Job" am Krankenbett, denn es kam schon häufig vor, dass wir gleichzeitig in verschiedenen Krankenhäusern lagen. Neulich war Lia mit Papa in Bad Hersfeld zur Trommelfell Op, als ich zu Haus einen starken Krampfanfall bekam und mal wieder ins Krankenhaus musste. Im Krankenhaus stellten sie dann einen epileptischen Anfall und allergisches Asthma fest. Wir hoffen, dass das Ende meiner Krankheitsgeschichte endlich erreicht ist!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Grüße

 

Eure Lynn

 

 

DAS MUSS ICH NOCH LOSWERDEN:

Meine Mama und mein Papa tun alles für mich, damit ich alles lernen kann und mich immer weiter entwickele. Nur bei einer Verwirklichung scheinen sie leider zu scheitern. Die beiden wollen für mich eine Hebebühne draußen vor der Tür am Eingang anschaffen, so dass wir die 7 Stufen zur Haustür überwinden können. Über diese Hebebühne hätte ich auch die Möglichkeit im Sommer in den Garten zu kommen, denn da haben wir auch das Problem der 7 Stufen. Nur leider belaufen sich die reinen Kosten für die Hebebühne auf 19.000 Euro. Zudem muss der komplette Vorgarten und Garten rollstuhlgerecht umgestaltet werden.

 


 

Spendenkonto:

Institut: Sparkasse Hildesheim

Kontoinhaber: Marc Ott

Kontonummer.: Drei Vier Vier Sieben Neun Fünf Sieben Eins

Bankleitzahl: Zwei Fünf Neun Fünf Null Eins Drei Null

IBAN: DE Neun Fünf Zwei Fünf Neun Fünf Null Eins Drei Null Null Null Drei Vier Vier Sieben Neun Fünf Sieben Eins

BIC: NOLADE Zwei Eins HIK

keine Events geplant

Windows Phone

Apple Appstore

Amazon

Android

kontakt@helft-lynn.de

Benutzt die Amazon Suchbox über diese Seite und Lynn erhält bis zu 10% Provision. Also fleißig die Suchbox nutzen und darüber bestellen :)

   Stromanbieter vergleichen CMS © 2005 - 2017 by deV!L`z Clanportal - supported by Clantemplates Gasvergleich